Von Hugenpoet (Adelsgeschlecht)

Wappen derer von Hugenpoit nach Max von Spießens Wappensammlung

Die adelige Familie von Hugenpoet, auch Hugenpoit genannt, war ein altes ursprünglich rheinländischen-westfälischen Adelsgeschlecht. Anfang des 16. Jahrhunderts begründete die Familie die Zweiglinie zu Hugenpoet (auch Hugenpoët, benannt nach dem Schloss Hugenpoet), deren Angehörige später vor allem in den Niederlanden und in Bayern zu Besitz und Ansehen gelangten.
In Herne besaßen sie u.a. das adelige Haus Gosewinkel und das Schultenamt zu Eickel.

Siegel
Familienwappen
  • Wie bei den Nesselroden: In Rot ein Weißer, oben und unten ein gezinnter Balken. Auf dem Helm ein roter Brackenkopf auf dem Hals mit dem gezinnten Balken belehnt. Decken: weiß / rot

Maria von Eikel, Erbin zu Gosewinkel oo Wilhelm von Hugenpoth.

  • 20. Oktober 1517: Wilhelm Hugenpoit, Erbschulte des Hofes Eyckel, überläßt dem Ritter Evert van der Schüren (Haus Horst (Ruhr) die Eigenhörige Mette, Tochter der Katrynen Meierschen zu Nyenhusen, und Empfängt dafür Katrynen, Tochter der Telen Meierschen zu Weyentorp. Z: Dyrich den Langebeckman, Hofesfrohn, Johan Panthaeleon, Hynrich up dem Lair. Siegelank. des Ausstellers.
  • Patronat Wilhelm von Hugenpoth zum Gosewinkel über die Katharinen-Vikarie, genannt Schirhörde, und Schenkung dieser zum Behuf der evangelischen Schule.[1]

Familie Hugenpoth

1552 Johann Hugenpoit tem Gosewinckel.
Mechtild von Hugenpoit (1576)
ihr Bruder Johann von Hugenpoett zu Gosewinkel (1576)

1569 Vergleich zwischen den Hofesleuten des Hofes zu Eickel und ihrem Hofesschulzen Joh. v. Hugenpoet zum Gosewinkel (1551) und der van Eickel, über die Ausübung des Hofesrechts.

Rittersitz

18.10.1552 Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen: Johan Hugenpoit them Goesewinckell is temelichen gereden und gerust.

Erbsohn Johann

1591 Johann Hugenpoth zum Gosewinkel, Amtsverwalter zu Hamm (für Dietrich Knippinck) , (+ 1618) oo Anna von Berninghausen zu Eickelborn, Kinder:
Johann von Hugenpoth
Dietrich von Hugenpoth (+ 1661) oo Alstein von Bönen
Clara Agnes von Hugenpoth oo Jobst von Schorlemer

29.11.1637 Verfügung des Hans Georg von Beringhausen zu Eickelborn, das Gut Eickelborn nach dem Tod seines Bruders Anton an Alhard Jobst von Schorlemer [zu Hellinghausen, Menzel, Eickelborn und Alme] und seine Frau Clara Agnes, geb. von Hugenpoit [zu Gosewinkel und Stockum] und Nichte des Hans Georg von Beringhausen, für 2100 Rtl. mit der Bedingung zu überlassen, dass sie insg. 2000 Rtl. an die Geschwister von Ohr und an die Vikarie von St. Patroklus zu Soest zahlen

Ritterzettel, Landtag

1666/97 Die von von Hugenpoth zu Hilbeck, Hemmerde, Stockum , zum Gosewinkel

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Quelle

  1. Darpe 1890 Nr.311, S. 212