Von Gysenberg (Adelsgeschlecht)

Wappen der Familie von Gysenberg zu Gysenberg und Horneburg, nach Max Spießen (1904).

Die Familie von Gysenberg stammt vom gleichnamigen Sitz im Gysenberg. Sie verästelten sich nach Henrichenburg und anderer Linien bis sie sich mit den von Westerholt zur Linie von Westerholt -Gysenberg vereinten.

Familie

  • 1217: Rötger vom Gisenberge wird in einer Urkunde erwähnt.[1]

Startgeneration

  • Ritter Arnd von Gysenberg (1290/91)
    • Rötger von Gysenberg (1329/73) dictus Rockenselle (Roxel), also gt. wg. des Gutes Roxel
    • Armdt von Gysenberg (1329-41) oo Christne
      • Arnold (1341)
      • Mechthild (1341)


Generationswechsel

1370 wurde Rotgerus de Gysenberge in Wesrte ala kölnischer Vasall im Vest Recklinghausen belehnt.

  • Rötger von Gysenberg (1329/73) dictus Rockenselle (Roxel), also gt. wg. des Gutes Roxel oo Lyse N.
    • Ernst von Gysenberg (1348/69)
    • Rortger von Gysenberg, Dortmunder Hauptmann, 1379 bei Brockhausen erschlagen
    • Ritter Arnd von und zu Gysenberg
    • Serries von Gysenberg

Generationswechsel

  • Ritter Arnd von und zu Gysenberg oo N.N.
    • Rötger von und zu Gysenberg (1390, 1400†)

Generationswechsel

  • Rötger von und zu Gysenberg (1390, 1400†) oo Magdalena von Hatzfeld
    • Johann von und zu Gysenberg
    • Arnd von Gysenberg
    • Rötger von Gysenberg
    • Nese (Agnes) von Gysenberg
  • 1392: Rotger van der Brugghenove (Brüggeney) wird mit dem Zehnt 'to dem Gysenberge in dem Kerspieel Herne' erwähnt.[2]

Generationswechsel

  • Johann von und zu Gysenberg ooIda N.
    • Johann von und zu Gysenberg

Generationswechsel

  • Johann von und zu Gysenberg ooN. N.
    • Arnd von und zu Gysenberg
    • Rotger von Gysenberg, schenkt der Kirche von Bork ein Meßgewandt

Generationswechsel

  • Arnd von und zu Gysenberg oo Elseke von Ulenbrock, Erbtochter von Henrichenburg
    • Rötger von Gysenberg, † 1501, ledig
    • Johann von und zu Gysenberg, mit Henrichenburg belehnt (†1512)
    • Diederich von Gysenberg und 1548 mit Henrichenburg belehnt
    • Arndt
    • N.N.
    • N.N.
  • AUSSTERBEN AUF HAUS GYSENBERG: 1461: Roprecht Stael van Holtsteyn, seines Zeichens Lehnsstatthalter für Mark und Sauerland, wird urkundlich erwähnt, da er mit dem Gut 'to Gisenberge' im Kirchspiel 'Heerne' den Heinrich Munkert belehnt.[3]
  • Urkunde 7. Oktober 1488 Erzbischof Hermann van Köln belehnt Arnd van Gysenberch mit dem Schloß Henrichenburg, wie es der Arnt van Dungelen besessen hat. Zeugen die Stiftsmannen: Goddart Ketteler, Ritter, Philips van Hurde, Drost zu Westfalen, Wilhelm von der Arssen, Erfdurwerter,Pgt. Siegel des Hermann halb zerstört. (Archiv Westerholt Nr. 782)
  • Urkunde 27. Juli 1493 Die Brüder von Ulenbrock übertragen Henrichenburg Arndt vom Gysenbergh und Sibilla Schall von Bell.

Generationswechsel

  • Johann von und zu Gysenberg, mit Henrichenburg belehnt (+1512) oo Gertrudt von Ingenhoven, Erbtochter von Alsterlage und Alstede
    • Johann von und zu Gysenberg, Henrichenburg, Alterlage und Alstede (1519-61)

Generationswechsel

  • Johann von und zu Gysenberg, Henrichenburg, Alterlage und Alstede (1519-61) oo 1519 Anna von Münster zu Botzlaer, Tochter Johanns u. Mechthild von Hackfort
  • Urkunde 1528 Februar 6

Generationswechsel

  • Urkunde 18. Oktober 1552 Bericht des Christoffer vam Loe, Amtmann zu Bochum, Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen: Arndt vam Gysenberge wondt ther Hinderichenborch im Veste Rekelinckhusen. Doch syn anzedel die Gysenborch licht im Gericht Castrop. Is temelichen gerust.
  • 1555 Belehnung für die von Gysenberg mit der Henrichenburg.
  • Urkunde 3. Februar 1557 Erzbischof Anton von Köln bestätigt den vom verstorbenen Erzbischof Adolf dem Heinrich Averdunk und seiner Tochter erteilten Konsens, eine früher an Dortmunder Bürger versetzte und von diesen an Johann von Gyssenberg zu Henrichenburg verkaufte Kornrente aus Gütern im Kirchspiel Waltrop an sich zu kaufen.

Erbwechsel

  • Urkunde 17. Mai 1586 Henrich Duden, Abt von Werden und Helmstedt, belehnt nach dem Tode Catharinas von Münster zum Botzlar den Johan von Gisenberg zur Henrichenburg mit dem 4. Teil der Buddenhove im Ksp. Selhem zu Mannlehenrecht zu mitbehuf Arndt von Gisenbergs, seines Bruders. Z: Alexander Kuickenbecker, Richter zu Werden; Wilhelm Schlechtendaill, Rentmeister des Stifts; Alexander Duden, Secretarius des Abts.

Erbwechsel

  • Urkunde 15. August 1611 Johann von Gysenberg zu Henrichenburg, Giesenberg (im Amt Bochum) und Asterlagen (Kr. Moers) oo Hellenberg von dem Romberg (Wwe. 1620), Sohn Johann von Gysenberg (1626)

Erbfall Haus Botzlaer

  • Urkunde 28. Januar 1600 Vor dem Offizial zu Münster verkauft Johann von Gisenberg zur Henrichenburg der Anna von Werninckhausen, Witwe Heinrichs von Ascheberg zu Gottendorp, den 4. Teil des Hauses Botzlar mit Zubehör, Fischerei auf der Lippe, Probe, Maß und Saat in Selm (1/2), alles im Ksp. Bork und Selm gelegen, wie es ihm erblich von seiner Mutter Catharina von Münster zugefallen ist. Er verspricht, ihr die Belehnung mit der Buddenhove zu verschaffen. Siegelank. des Offizials. Z: Wolterus Hane, Fredericus Nierman, Diener der Siegelkammer. Unterschriften des Notars Caspar Rexinck, Joh. v. d. Gisenberg und Frau Hellenberg von dem Roemberg Frau von dem Gisenberg.

Geschenk: Haus Vörde (Castrop)

  • 1636 Der Erbsohn zu Vörde Melchior von Eickel verschenkte sein Gut an seinen Nachbarn Johann von Giesenberg zu Henrichenburg (1620-1662)

Verkauf der Henrichenburg

  • 1656 Johann von Giesenberg zu Henrichenburg,
  • Der Hildesheimer Domherr Arnold Robert von Gysenberg verkaufte im Jahre 1725 die Burg an Josef Clemens August von Westerholt.

Besitzwechsel

Nach dem Aussterben des Rittergeschlechts von Gysenberg um 1725 kam das Rittergut "Haus Gysenberg" an die Familie Westerholt, die es bis ins 20. Jahrhundert an die Familie Galland verpachtete.

Archiv

  • Stadtarchiv Recklinghausen, Vestisches Archiv, Bestand von Westerholt-Gysenberg

Web

Literatur

  • Meyhöfer 1984
  • Viehweger, Wolfgang: Die Grafen von Westerholt-Gysenberg. Adelsbeziehungen in Westfalen, Recklinghausen 2002.

Siehe auch

Quelle

    Extern.jpg     Quelle für diesen Artikel: http://wiki-de.genealogy.net
Besuchen sie den Artikel im deutschen Genealogienetz
  1. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. 275
  2. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. 275
  3. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. 275