Verpachtung Papiermühle Strünkede 1821

Eine Einnahmequelle aus Landbesitz war und ist die Pacht. Gerade für die Besitzer des Hauses Strünkede war dieses eine der wichtigsten Einkommensquellen überhaupt. Nach einer bestimmten Zeit, oder einen eintretenden Todesfall des letzten Pächters, wurden die Immobilien öffentlich zur neu Verpachtung ausgeschrieben. In der achten Beilage zum Amtsblatt der Bezirksregierung Düsseldorf Nr. 6 auf Seite 18 aus dem Jahre 1821 findet sich folgende Anzeige:

Ein in der Bürgermeisterei Herne, beim Hause Strünkede, zwischen Bochum und Recklinghausen belegene Papiermühle, nebst dazu gehöriger Behausung, Stallung, Garten, Ackerländerei und Weidegrund, soll
in termino, den 12ten März, Morgens 10 Uhr,
vor dem Deputierten Herrn Oberlandes Gerichts Referendar von der Bercken an hiesiger Gerichtsstelle, öffentlich, jedoch freiwillig, verpachtet werden, welches Pachtlustigen hierdurch bekannt gemacht wird. Die Vorwarden sind in der hieseigen Gerichts Registratur, so wie auch bei dem Herrn Hauptmann von Forell zu Strünkede einzusehen
Bochum, den 31. Januar. 1821.
Königl. Preuß. Land= und Stadtgericht:
Bölling[1]

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