Königsgruber Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Straße ist nach der [[Zeche Königsgrube]] benannt. Im Jahre [[1851]] erfolgte die Konsolidation der Mutungen Glückauf Anna, Glückauf Elise und Glückauf Lina zu Ida Maria und am [[14. Dezember]] [[1855]] die Konsolidation der Berechtsame zu Königsgrube. Sie wurde benannt nach Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (* am 15. Oktober 1795 in Berlin, am 2. Januar 1861 auf Schloss Sanssouci bei Potsdam). Gründer der Zeche war am [[27. Oktober]] 1855 die Magdeburger Kaufmannschaft (siehe "[[Magdeburger Straße]]").
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Die Straße ist nach der [[Zeche Königsgrube]] benannt. Im Jahre [[1851]] erfolgte die Konsolidation der Mutungen Glückauf Anna, Glückauf Elise und Glückauf Lina zu Ida Maria und am [[14. Dezember]] [[1855]] die Konsolidation der Berechtsame zu Königsgrube. Sie wurde benannt nach Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (geboren am 15. Oktober 1795 in Berlin, gestorben am 2. Januar 1861 auf Schloss Sanssouci bei Potsdam). Gründer der Zeche war am [[27. Oktober]] 1855 die Magdeburger Kaufmannschaft (siehe "[[Magdeburger Straße]]").
  
Als erste Zeche auf Wanner Gebiet begann sie [[1856]] mit der Teufe der Schächte 1 und 2. [[1860]] konnte mit der Kohleförderung im Schacht 1 (Ernestine) und 2 (Louise) begonnen werden. Fünfzehn Jahre später, als die Zeche bereits 1.010 Arbeiter beschäftigte, wurde mit dem Bau der ersten Zechenkolonie begonnen. Im Jahre [[1888]] war Teufbeginn des Schachtes 3 und [[1903]] konnte der Doppelschacht Gustav geteuft werden. 1905 betrug die Förderung 411.413 Tonnen bei 1.407 Beschäftigten. In der Zeit der Ruhrbesetzung durch die Franzosen wurde die Kohlenförderung zeitweise stillgelegt, danach aber wieder aufgenommen. [[1936]] erwarb die Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft die Zeche. Die Vereinigung der Zeche Königsgrube mit den Krupp-Zechen Hannover und [[Zeche Hannibal|Hannibal]] zur Steinkohlenbergwerk Hannover-Hannibal AG erfolgte [[1954]]. [[1961]] wurde die Förderung eingestellt und die Zeche von Hannover übernommen. [[1967]] wurde die Zeche Königsgrube stillgelegt; die Tagesanlagen wurden [[1974]] abgebrochen. <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref> <ref>http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Koenigsgruber-Strasse?OpenDocument&ccm=080068</ref> <ref>WAZ 04.07.1974.</ref>
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Als erste Zeche auf Wanner Gebiet begann sie [[1856]] mit der Teufe der Schächte 1 und 2. [[1860]] konnte mit der Kohleförderung im Schacht 1 (Ernestine) und 2 (Louise) begonnen werden. Fünfzehn Jahre später, als die Zeche bereits 1.010 Arbeiter beschäftigte, wurde mit dem Bau der ersten Zechenkolonie begonnen. Im Jahre [[1888]] war Teufbeginn des Schachtes 3 und [[1903]] konnte der Doppelschacht Gustav geteuft werden. 1905 betrug die Förderung 411.413 Tonnen bei 1.407 Beschäftigten. In der Zeit der Ruhrbesetzung durch die Franzosen wurde die Kohlenförderung zeitweise stillgelegt, danach aber wieder aufgenommen. [[1936]] erwarb die Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft die Zeche. Die Vereinigung der Zeche Königsgrube mit den Krupp-Zechen Hannover und [[Zeche Hannibal|Hannibal]] zur Steinkohlenbergwerk Hannover-Hannibal AG erfolgte [[1954]]. [[1961]] wurde die Förderung eingestellt und die Zeche von Hannover übernommen. [[1967]] wurde die Zeche Königsgrube stillgelegt; die Tagesanlagen wurden [[1974]] abgebrochen. <ref>"HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997</ref> <ref>WAZ 04.07.1974.</ref>
 
==Literatur==
 
==Literatur==
 
*[[Hegler 1903/1981]], S. 141.
 
*[[Hegler 1903/1981]], S. 141.
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*[[Lange/Hesse 1955]].
 
*[[Lange/Hesse 1955]].
 
*[[Schmitz 1963]].
 
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==Verwandte Artikel==
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==Lesen Sie auch==
 
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Version vom 13. Mai 2017, 17:26 Uhr

Überblick
Königsgruberstrasse Gerd Biedermann 2016.jpeg
Bildinfo: Königsgruber Straße im März 2016



Benennung: nicht bekannt
Erwähnung: Adress-Buch für den Amtsbezirk Wanne 1898/1899 {{{Jahr3}}}
Der für das Attribut „War im Jahr“ des Datentyps Seite angegebene Wert „{{{Jahr3}}}“ enthält ungültige Zeichen oder ist unvollständig. Er kann deshalb während einer Abfrage oder bei einer Annotation unerwartete Ergebnisse verursachen.
Postleitzahl: 44651
Stadtbezirk: Eickel
Ortsteil: Röhlinghausen
Kartengitter: [[Kartengitter::C7]]
Letze Änderung: 13.05.2017
Geändert von: Harry

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Historie

Die Straße ist nach der Zeche Königsgrube benannt. Im Jahre 1851 erfolgte die Konsolidation der Mutungen Glückauf Anna, Glückauf Elise und Glückauf Lina zu Ida Maria und am 14. Dezember 1855 die Konsolidation der Berechtsame zu Königsgrube. Sie wurde benannt nach Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (geboren am 15. Oktober 1795 in Berlin, gestorben am 2. Januar 1861 auf Schloss Sanssouci bei Potsdam). Gründer der Zeche war am 27. Oktober 1855 die Magdeburger Kaufmannschaft (siehe "Magdeburger Straße").

Als erste Zeche auf Wanner Gebiet begann sie 1856 mit der Teufe der Schächte 1 und 2. 1860 konnte mit der Kohleförderung im Schacht 1 (Ernestine) und 2 (Louise) begonnen werden. Fünfzehn Jahre später, als die Zeche bereits 1.010 Arbeiter beschäftigte, wurde mit dem Bau der ersten Zechenkolonie begonnen. Im Jahre 1888 war Teufbeginn des Schachtes 3 und 1903 konnte der Doppelschacht Gustav geteuft werden. 1905 betrug die Förderung 411.413 Tonnen bei 1.407 Beschäftigten. In der Zeit der Ruhrbesetzung durch die Franzosen wurde die Kohlenförderung zeitweise stillgelegt, danach aber wieder aufgenommen. 1936 erwarb die Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft die Zeche. Die Vereinigung der Zeche Königsgrube mit den Krupp-Zechen Hannover und Hannibal zur Steinkohlenbergwerk Hannover-Hannibal AG erfolgte 1954. 1961 wurde die Förderung eingestellt und die Zeche von Hannover übernommen. 1967 wurde die Zeche Königsgrube stillgelegt; die Tagesanlagen wurden 1974 abgebrochen. [2] [3]

Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. VuKAH, Gemeinde-Atlas Röhlinghausen 1823. Übersichts-Handriß.
  2. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  3. WAZ 04.07.1974.