Holthauser Straße

Die ehemalige Bauerschaft Holthausen mit ihren auch heute noch überwiegend ländlichen Charakter wird nach 890, wahrscheinlich um 910/920, in einem Urbar des Klosters Weden an de Ruhr erstmalig erwähnt.

Überblick
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Bildinfo: Holthauser Straße 2015



Benennung: 11. Mai 1928
Durch: Magistrat der Stadt Herne [1]
Benennung: 26. Juni 1928
Durch: Polizeipräsident Bochum, Polizeiamt Herne [2]
Postleitzahl: 44627
Stadtbezirk: Sodingen
Ortsteil: Holthausen
Kartengitter: M4
Letze Änderung: 06.02.2018
Geändert von: Harry

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Holthauser Straße 2015

Historie

  • Im Gemeinde-Atlas Holthausen von 1826 verzeichnet [3]
  • Bochumer Straße (Benennung am 21. August 1901)

Holthuson ist darin mit Abgaben von vier Bauern verzeichnet: Mathalger, Uuilmund, Ledrad und Athallind. Auch um 1200 hieß es noch Holthuson. Die Türkensteuerliste von 1542 und das Türkenregister von 1598 nennen in der Bauerschaft Holthusen beziehungsweise Holthausen im Amt Bochum die Namen der dort ansässigen Hofbesitzer und Kötter. Die Schatzung des Jahres 1645 erfasst bereits deutlich mehr Höfe in Holthausen. 1849 waren 40 Familien mit 273 Personen ansässig.

Seit 1817 gehörte Holthausen zur Bürgermeisterei Castrop beziehungsweise zum Amt Castrop und ab 1902 zum Amt Sodingen. Am 1. April 1928 wurde Holthausen zusammen mit Sodingen und Börnig nach Herne eingemeindet.

Die ländliche Struktur Holthausens (holt = Holz, Wald: hausen = Wohnsitz) wird durch die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets „Volkpark Sodingen /Holthauser Höhe /Langeloh“ und „Holthauser Bruch“ erhalten. In der Nähe der Holthauser Straße Nummer 31 befindet sich der höchste Punkt von Herne (131,30 Meter über NN.). [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13]

Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. StAH, Protokollbuch des Magistrats der Stadt Herne 1928, Blatt 145, TOP 19.
  2. Amtsblatt der Preuß. Regierung in Arnsberg 1928, Teil II, Stück 29, Nr. 563.
  3. VuKAH, Gemeinde-Atlas Holthausen 1826. Übersichts-Handriß.
  4. Bauermann 1937, S. 124.
  5. Bentheim-Tecklenburg-Rheda 1968, S. 22, Nr. 13 u. 16.
  6. Borgmann 1936, S. 30.
  7. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  8. Herner Anzeiger 16.02., 02.03., 09.03.1935.
  9. Kötzschke 1906/1978, S. 45 u. 217.
  10. Ruhr-Nachrichten 19.05.1973, 12.10.1979.
  11. Timm 1986, S. 39, Nr. 380 - 397, S. 40, Nr. 440 u. S. 41, Nr. 451 - 453.
  12. WAZ 12.10.1979.
  13. WUB VII 1908/1975, Nr. 1241.