Hof Voss (Gysenberg): Unterschied zwischen den Versionen

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1913 wurde die [[Zeche Vereinigte Constantin der Große|Zeche Constantin der Große]] Eigentümerin; sie richtete in Haus und Hof ein Ledigenheim ([[Gysenbergstraße]] 77a) ein. Die Gaststätte „[[Haus Voss]]“ an der [[Mülhauser Straße]] und die [[Voßstraße]] tragen heute noch den Traditionsnamen.<ref>Ursprungstext: Stadt Herne, Voßstraße.</ref>
 
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== Lesen Sie auch ==
 
== Lesen Sie auch ==

Aktuelle Version vom 24. November 2019, 14:15 Uhr

Hof Voss
Hof Voss Ansich
Bildinfo: Der Bauernhof Voss

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Letzte Änderung: 24.11.2019
Geändert von: Gysenberger

Der Hof Voß lag am südöstlichen Ende der Gemarkung Herne, Flur III, genannt Wischerfeld genau an der Grenze zur Gemeinde Gysenberg.

Im Schatzbuch der Grafschaft Mark werden ein „Thabe Voss“ und ein „Evert Voß“ erwähnt, in der Türkensteuerliste von 1542 „Die Voß“ und im Türkensteuerregister von 1598 „Voß“. 1579 wird die Familie von Hermann Voß erwähnt[1].
Am 8. Mai 1640 werden die Ländereyen des hochadel. Hause Giesenberg zu dem 'auch Vosh Erbe' gehörig, durch Gerhard Stred, Bürger zu Bochumb, neu vermessen.[2]

Im Feuerstättenverzeichnis von 1664 ist im „Mittelambt Bauerschaft Hiltropff (Hiltrop)“ unter dem Grundherrn „Herr von Gisenbergh“ verzeichnet „Voß, ein halber Hof, eine Feuerstätte“.

Hausinschrift

Habe deine Lust an dem Herrn er wird dir
geben, was dein Herz wünschet.
Georg Vos und Christine Wiesmann
bei Herne, Eheleute, 18. April 1842.

Neuere Geschichte

1913 wurde die Zeche Constantin der Große Eigentümerin; sie richtete in Haus und Hof ein Ledigenheim (Gysenbergstraße 77a) ein. Die Gaststätte „Haus Voss“ an der Mülhauser Straße und die Voßstraße tragen heute noch den Traditionsnamen.[3]


Lesen Sie auch

Quellen

  1. Vgl.: Urkunde 1579 Februar 13
  2. Voß, Heinrich: Geschichte der Familie Voß am Giesenberg. Unveröffentlichtes Manuskript. Herne 1967 (Stadtarchiv Herne)
  3. Ursprungstext: Stadt Herne, Voßstraße.