Gerther Straße: Unterschied zwischen den Versionen

K
 
Zeile 17: Zeile 17:
 
}}
 
}}
 
[[Datei:Gerther Straße 2019 V2.jpg|250px|left|thumb|Gerther Straße 2019]]
 
[[Datei:Gerther Straße 2019 V2.jpg|250px|left|thumb|Gerther Straße 2019]]
 +
[[Datei:2019-Gerther Straße-01.jpg|250px|left|thumb|Gerther Straße 2019]]
 
==Historie==
 
==Historie==
 
* Im Gemeinde-Atlas Holthausen von [[1826]] verzeichnet. <ref>VuKAH, Gemeinde-Atlas Holthausen 1826. Übersichts-Handriß.</ref>
 
* Im Gemeinde-Atlas Holthausen von [[1826]] verzeichnet. <ref>VuKAH, Gemeinde-Atlas Holthausen 1826. Übersichts-Handriß.</ref>

Aktuelle Version vom 14. Juli 2019, 17:20 Uhr

Die Straße führt in den Bochumer Stadtteil Gerthe, der schon in vorchristlicher Zeit besiedelt und bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Landwirtschaft geprägt wurde.

Überblick
Gerther Straße 2019 V1.jpg
Bildinfo: Gerther Straße 2019



Benennung: 21. August 1901
Durch: Gemeindevertretung Holthausen [1]
Postleitzahl: 44627
Stadtbezirk: Sodingen
Ortsteil: Holthausen
Kartengitter: L5
Letze Änderung: 14.07.2019
Geändert von: Gysenberger

Lade Karte …

Gerther Straße 2019
Gerther Straße 2019

Historie

  • Im Gemeinde-Atlas Holthausen von 1826 verzeichnet. [2]

Um 880 / 884 wird zum ersten Mal schriftlich im Urbar A der Abtei Werden die „uilla Gerthrium“ erwähnt. Im Urbar E aus der Zeit um 1150 lautet der Ortsname „Gerthere“. 1486 wird „Gerthe“ im Schatzbuch der Grafschaft Mark genannt, 1542 „Gerten“ in der Türkensteuerliste des märkischen Amtes Bochum, 1598 „Gertte“ im Türkensteuerregister für das Amt Bochum und 1664 die „Baurschaft Gertten“ im Feuerstättenverzeichnis des Amtes Bochum.

Von 1816 bis 1844 gehörte die Gemeinde Gerthe zur Bürgermeisterei (danach Amt) Bochum, Kreis Bochum (ab 1. Oktober 1876 Landkreis), ab 1. April 1881 zum Amt Bochum-Nord und ab 1. April 1900 zum Amt Harpen. Das Amt Gerthe bestand vom 1. April 1926 bis zur Eingemeindung nach Bochum zum 1. August 1929. [3] [4] [5] [6] [7] [8]

Hausnummern

9
Ehemalige, 1960 errichtete BP-Tankstelle.
15
Ehemaliger Lebensmittel- und Feinkostladen Otto Jesussek [9]
30
Ehemalige Bäckerei und Konditorei Wilhelm Osterholt [10]


Literatur

Lesen Sie auch

Quellen

  1. StAH, Protokollbuch der Gemeindevertretung Holthausen 1901 - 1917, Blatt 3, TOP VI Nr. 5.
  2. VuKAH, Gemeinde-Atlas Holthausen 1826. Übersichts-Handriß.
  3. Bauermann 1937, S. 108.
  4. Borgmann 1936, S. 22 f.
  5. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997
  6. Kötzschke 1906/1978, S. 78 u. 214.
  7. Schulte 1925, S. 51.
  8. Timm 1986, S. 30, Nr. 42 - 50.
  9. SV Sodingen, Festschrift zum 40-jährigen Jubiläum, 1952
  10. SV Sodingen, Festschrift zum 40-jährigen Jubiläum, 1952