Fontanestraße

Der Schriftsteller Theodor Fontane Wikipedia (geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin, gestorben am 20. September 1898 in Berlin) war zuerst in Leipzig und ab 1842 in Berlin Apotheker.

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Überblick



Benennung: 14. November 1974
Durch: Rat der Stadt Wanne-Eickel [1]
Postleitzahl: 44625
Stadtbezirk: Herne-Mitte
Ortsteil: Holsterhausen
Kartengitter: E6
Letze Änderung: 04.02.2018
Geändert von: Harry

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Historie

  • Schillerstraße (Benennung am 28. September 1906)

1852 ging Fontane als Korrespondent nach London, wo er von 1855 bis 1859 im Auftrag Manteuffels die deutsch-englische Korrespondenz leitete. In den Kriegen 1864, 1866 und 1870 / 71 folgte er als Kriegsberichterstatter den preußischen Heeren. Für die „Vossische Zeitung“ schrieb er bis 1889 Theaterkritiken.

Fontanes Versdichtung ist von der schottischen Balladendichtung angeregt. In seinen Erzählungen gelangte er zu einer sehr lebendigen Darstellung der zeitgenössischen adligen und bürgerlichen Gesellschaft.

Romane und Erzählungen:

  • „Vor dem Sturm“ (1878, vier Bände);
  • „Grete Minde“ (1880);
  • „Ellernklipp“ (1881);
  • „L’Adultera“ (1882);
  • „Schach von Wuthenow“ (1883);
  • „Graf Petöfy“ (1884);
  • „Cécile“ (1887);
  • „Irrungen, Wirrungen“ (1888);
  • „Stine“ (1890); „Quitt“ (1891);
  • „Unwiederbringlich“ (1892);
  • „Frau Jenny Treibel oder ‚Wo sich Herz zum Herzen find’t’“ (1893);
  • „Effi Briest“ (1896);
  • „Die Poggenpuhls“ (1896);
  • „Der Stechlin“ (1899);
  • „Mathilde Möhring“ (aus dem Nachlass, 1906).

Reisewerke:

  • „Ein Sommer in London“ (1854);
  • „Jenseits des Tweed“ (1860);
  • „Kriegsgefangen“ (1871);
  • „Aus den Tagen der Occupation“ (1871, zwei Bände);
  • „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ (1862 / 82, vier Bände);
  • „Fünf Schlösser“ (1889).

Kriegsgeschichte:

  • „Der Schleswig-Holsteinsche Krieg im Jahre 1864“ (1866);
  • „Der deutsche Krieg von 1866“ (zwei Bände, 1870 / 71);
  • „Der Krieg gegen Frankreich 1870 - 1871“ (zwei Bände, 1873 / 76).

Lyrik:

  • „Männer und Helden“ (1850);
  • „Von der schönen Rosamunde“ (1850);
  • „Gedichte“ (1851, fünfte Auflage 1898);

Theater- und Literaturkritiken; Autobiografische Werke:

  • „Meine Kinderjahre“ (1894);
  • „Von Zwanzig bis Dreißig“ (1898).

[2]

Lesen Sie auch

Quellen

  1. StAH, Protokollbuch des Rates der Stadt Wanne-Eickel 1974, Blatt 935, TOP 2.
  2. "HERNE - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße", Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen, bearbeitet von Manfred Hildebrandt, Ralf Frensel, Jeannette Bodeux, Franz Heiserholt, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne, Herne 1997