Erich Schönewolf

Erich Schönewolf (geboren am 23. August 1905 in Harpen; gestorben am 22. August 1990) war ein Geschäftsführer, deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD).

Leben und Beruf

Geboren wurde Schönewolf 1905 in Harpen bei Bochum. Seine Eltern zogen bereits kurze Zeit später ins benachbarte Herne um. Nach dem Besuch der Volksschule und Heimvolkshochschule wurde er Bergmann. Ab 1920 war er Mitglied der Sozialistischen Arbeiter Jugend und ab 1925 Mitglied der SPD. Von 1925 bis 1932 Mitarbeiter in der Jugendgruppe der IG Bergbau und bis 1933 Mitglied des kommunalen Jugendpflegeausschusses Hernes. Bis 1932 arbeitete er noch als Bergarbeiter. Von 1932 bis 1935 arbeitslos nahm dann aber als Metallarbeiter eine Tätigkeit an und übte sie bis 1944 aus. Währenddessen übte er auch im Untergrund seine Tätigkeit als SPDler weiterhin aus. Noch 1944 eingezogen, nahm er 1945 seine aktive Arbeit in der Partei wieder auf. Seit dieser Zeit war er als Geschäftsführer der SPD in der Stadt Herne tätig. Auch als Gewerkschafter als Mitglied der ÖTV war er aktiv. Ab dem 17. Oktober 1948 bis 1966 war Schönewolf Stadtverordneter in Herne. Vom 13. Juli 1954 bis 25. Juli 1970 war er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. [1]

Erich Schönewolf starb am 22. August 1990 und ist auf dem Südfriedhof beigesetzt.

Partei

Seit 1920 Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend wurde er 1925 aktives Mitglied der SPD. Ab 1928 Mitglied des Unterbezirksvorstandes in Herne und Vorstandsmitglied der SPD Westliches Westfalen.

Abgeordneter

Schönewolf wurde vom 13. Juli 1954 bis 25. Juli 1970 als direkt gewähltes Mitglied des 3. bis 6. Nordrhein-Westfälischen Landtages.

Weblinks

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Ursprungstext mit Autorenverzeichnis

Wikipedia: Erich Schönewolf, abgerufen am 23. Juni 2015

Quellen