1636

Was geschah 1636?

Weitere Jahresartikel:

◄◄ | | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | | ►►

Ereignisse

  • Die Pest gelangte im 30-jährigen Krieg auch nach Börnig. Hier verstarb mehr als die Hälfte der Bevölkerung an der Pest. Oberhalb des Dorfes legte man ein Massengrab an und pflanzte eine Linde.[1]
  • Im heutigen Baugebiet Baueracker wird, in Erinnerung an die während des 30-jährigen-Krieges (1618-1648) ausgebrochene Pest, das Pestkreuz errichtet.
  • Jobsts ältester Sohn Conrad wird in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Dessen dritter Sohn Gottfried (Goddert) aus der Ehe mit Janna von Lützenrod folgte seinem Vater als Besitzer von Schloss Strünkede nach. Unter seiner Ägide wurde der von seinem Großvater begonnene Schlossumbau 1644 vollendet.
  • Der Erbsohn zu Vörde Melchior von Eickel verschenkte sein Gut an seinen Nachbarn Johann von Giesenberg zu Henrichenburg (1620-1662)


10. April

  • Herman Hugenpott, Richter des Amts Bochum, bekundet, daß die Witwe Henrica von Aschenbruch zu Malenborgh, geborene von Hatzfeldt, und die Eheleute Frantz Albrecht von Aschenbruch zu Malenburgh und Lackenbruch, ihr Sohn, und Johanna Christina Knippingh, zur Loskaufung (Abforderung) ihres jüngsten Sohnes und Bruders aus Frankreich von den Eheleuten Doctor der Rechte Georg Kumpthoff und Clara Plonies ein Darlehen von 800 Rtlr. aufgenommen haben, wofür jährlich auf Martini — 11 November —, zum ersten Male im laufenden Jahre, 48 Rtlr. Zinsen zu entrichten sind.
Die Ablöse kann jährlich auf Ostern, nach vorheriger vierteljährlicher Kündigung, erfolgen. Die Schuldner verpfänden zur Sicherheit der Zinszahlung ihr Gut und Hof Bönnighaus zu Eickel im Amt Bochum, woraus den Gläubigern an Pachte 1 Malter Roggen, 6 Malter Gerste, 6 Malter Hafer, 5 Rtlr. Dienstgeld und 2 Schweine für 4 Rtlr., die Kornfrüchte in dem Werte, wie sie zu Hadingen in dem Jahr auf Martini gelten., eingeräumt werden.
Der Pächter des Gutes hat diese Leistungen in Essen oder Hadingen zu erfüllen. Falls diese den Wert der Zinsen nicht erreichen, soll der Restbetrag aus Ostermans Gut zu Rimcke entrichtet werden. Zugleich verpflichten sich die Schuldner unter Verpfändung ihrer übrigen Besitzungen zum jeglichen Schadensersatz, sowie, die Einwilligung und Unterschrift ihres jüngsten Sohnes und Bruders Adolph Henrich von Aschenbruch nach seiner Wiederkehr aus Frankreich beizubringen.[2]

Geboren

Gestorben

Quellen


Das Jahr 1636 wird in folgenden Artikeln erwähnt: